freie Wahl der Heilmittel
wissenschaftlich anerkannte Beurteilungmöglichkeit der Naturheilkunde
 Traditioneller Kontext und regionale Geschichte
Politische Definition von “C A M”

ANME engagiert sich für
die CAM in Europa

Schwerpunktthema Heilmittel

Themenschwerpunkt
Heilmittel

Schwerpunktthema Studiendesign

Themenschwerpunkt
Studiendesign

Schwerpunktthema Immaterielles Kulturerbe

Themenschwerpunkt
Immaterielles Kulturerbe

Schwerpunktthema Therapiefreiheit

Themenschwerpunkt
Therapiefreiheit

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Bericht von Lauren Tuchman

CHRODIS PLUS (CHRODIS+) ist eine 3 Jahre alte Initiative, die 2017 startete und im Jahr 2020 abschließen wird. Die Initiative wurde von der Europäischen Kommission und teilnehmenden Partnerorganisationen gegründet und mit dem Dritten Gesundheitsprogramm (2014-2020) eingeführt, um Mitgliedsstaaten zu unterstützen „die Last von chronischen Krankheiten zu lindern“. Es gibt 42 Partner aus 21 EU-Ländern, die alle zusammenarbeiten, um Know-how zu teilen, zu kollaborieren und Projekte umzusetzen sowie Initiativen zur Senkung der Häufigkeit und des Ausmaßes chronischer Krankheiten.

Was ist der Inhalt der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklungsziele (SDG) der Vereinten Nationen (UN), der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Europäischen Union (EU)?

Ein Bericht über Zusammenhänge und der EU-Konferenz in Brüssel, 8. April 2019 - von Nora Laubstein

Bereits 2015 beschlossen die UN, dass sie die Welt transformieren möchten: Sie erstellten die Agenda 2030, einen Aktionsplan für die Menschen, den Planeten und allgemeinen Wohlstand. Viele Dinge wurden mit „Nachhaltigkeit“ benannt: Ein längerer Frieden, die Beendigung von Armut auf der Welt und die Zusammenarbeit mit Interessensvertretungen. Die menschliche Rasse soll von der Tyrannei der Armut befreit werden, unser Planet Erde soll geheilt und sicherer werden. Mit 17 Nachhaltigkeitszielen und weiteren 169 Zielsetzungen soll die Transformation gelingen.

Die WHO hat diesen Impuls der UN aufgenommen und auch für den Gesundheitsbereich verabschiedet. Im Jahre 2016 hat die EU nachgezogen und über die Jahre eine Agenda entwickelt, die als ein „Reflexion Paper“ am 30. Januar 2019 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Am 8. April fand in den Räumen der EU-Kommission in Brüssel die High-Level Konferenz „Nachhaltiges Europa 2030 – Von den Zielen zur Verwirklichung“ statt.

Ricarda Dill (BKTD/DGT / Jutta Schröter (VfT) 13.1.2019

Der Text der Verordnung wurde am 7.1.2019 im Amtsblatt der EU veröfffentlicht. Sie gilt ab dem 28. Januar 2022. Sie gilt in allen Mitgliedstaaten der EU unmittelbar, bedarf also keiner Umsetzung durch ein (deutsches) Gesetz.

Geltungsbereich: Die Verordnung regelt Inverkehrbringen, Herstellung, Einfuhr, Ausfuhr, Abgabe, Vertrieb, Pharmakovigilanz, Kontrolle und Verwendung von Tierarzneimitteln, Art. 1 Abs. 1.

„Tierarzneimittel“ sind nach Art. 4 Abs. 1 u.a. Stoffzusammenstellungen, die „zur Heilung oder zur Verhütung von Tierkrankheiten bestimmt“ sind.
Art. 4 enthält wichtige Begriffsbestimmungen, z.B. „homöopathische Tierarzneimittel“ (Abs. 10), „der Lebensmittelgewinnung dienende Tiere“ (Abs. 35) etc..

Es gilt der Grundsatz: „Tierarzneimittel werden in Übereinstimmung mit den Zulassungsbedingungen angewendet.“, Art. 106. Dies bedeutet, dass grundsätzlich Tierarzneimittel nur bei Tierarten angewendet werden dürfen, für die die Zulassung erfolgt ist, und nur für die in der Zulassung beschriebenen Indikationen. Anders formuliert: Ohne tierart- und indikationsspezifische Zulassung keine Anwendung. Gem. Art. 2 Abs. 5 gilt Art. 106 ausdrücklich nicht für registrierte Homöopathika. Daher dürfen Tierhomöopathen weiterhin an Tieren, die nicht der Lebensmittelgewinnung dienen, registrierte Homöopathika anwenden.

Presse Mitteilung

Mit einer polizeilich genehmigten Teezeremonie vor dem Deutschen Reichstag begann am Freitagnachmittag das Symposium der Association for Natural Medicine in Europe e.V. Trotz vielfältiger Bemühungen waren weder Vertreter der Hauptstadtpresse noch Funktionsträger aus der Politik dazu bereit am Symposium teilzunehmen, oder sich aus erster Hand zum Thema zu informieren.
Das europäische Netzwerk für komplementäre Methoden und Alternativmedizin (CAM) hatte sich in diesem Jahr darauf verständigt, die Vertreter der CAM in Deutschland zu einem nationalen Symposium im botanischen Garten von Berlin zusammenzubringen. Es ergab sich eine imposante Mischung von 21 Verbänden und Herstellern, die das vielseitige, moderne Spektrum wiederspiegelten.
Die Laudatio auf den ANME-Förderpreisträger 2018, den PhytAro-Heilpflanzengarten von Gudrun und Peter Germann, hielt die Vorsitzende Nora Laubstein*.

Bürgerbewegung für „Humane Bildung“

Die Allianz ELIANT startet zum 30. März eine neue Petition die sich mit der Digitalisierung an unseren Schulen befasst. Unter dem Stichwort "Digitale Bildung“ sollen schon in den Kitas und Grundschulen, Smartphones, Tablets und WLAN die Förderung der Kleinsten gestalten und den Unterrricht in den Schulen dominieren. Das Recht der Kinder auf eine Entwicklungszeit, um mit allen Sinnen, durch Bewegung und kreatives Spiel ihre realweltliche Umwelt zu erobern, gerät zunehmend in Gefahr!

»Nach einer Erhebung des Deutschen Jugendinstitutes aus dem Jahr 2016 haben 11 Prozent der Einjährigen, 26 Prozent der Zweijährigen, 31 Prozent der Dreijährigen und 37 Prozent der Vierjährigen Erfahrungen mit Apps.«

Die Unterzeichner dieser Petition setzen sich europaweit für eine „Humane Bildung“ ein. Es werden europaweit Fachleute und engagierte Eltern gesucht, die mithelfen wollen, eine echte »Bildungsbewegung« in Gang zu bringen.

Engagieren auch Sie sich, indem Sie die Petition unterschreiben und sie in Ihrem Bekanntenkreis weiterleiten.

Unterschriftenliste Aufruf zur Mitarbeit