von Nora Laubstein

Zur Einführung:

Der Fall Kava-Kava hat die ANME seit ihrer Gründung im Jahr 2001 begleitet. Es ist ein krasses Beispiel für die ungleiche Auseinandersetzung zwischen pflanzlichen und synthetischen Arzneimitteln. In unserem Archiv haben wir die deutschen Zeitungsmeldungen und verschiedene Stellungnahmen darüber gesammelt. Unser Ziel ist es, eine authentische Dokumentationsschrift zu erstellen und die eingescannten Dokumente zu veröffentlichen. Auf Wunsch können Sie bei uns eingescannte Kopien weiterer Quelltexte erhalten, da es dafür noch keine Links im Internet gibt.

Am 10. Mai 2012 wurde das Ermittlungsverfahren wegen Vergehens nach §58 des Lebens-und Futtermittelgesetzbuches ohne jede Auflage eingestellt! Seit dem 1. Juni 2012 ist das Diptamwurzelpulver wieder frei erhältlich.

Der Artikel von Peter Germann zur rechtlich bedrohlichen Lage des Diptam hat Wirkung gezeigt.

von Dr. Uwe Peters 

Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht auf den Zusammenhang von Darmbakterien und verschiedenen chronischen Erkrankungen verwiesen wird. Aber viele Informationen bringen mehr Ungewissheit als Klarheit in den therapeutischen Alltag. Dazu kommen nationale und EU-Regularien, die es den Herstellern besonders schwermachen, bewährte Präparate weiterhin auf dem Markt zu halten. 

Wichtig für den Therapeuten:

Viele Produkte mit Milchsäurebakterien sind Nahrungsergänzungsmittel, Medizinprodukte oder diätetische Lebensmittel. Für die Laktobazillen hat die EU seinerzeit keine sogenannten „Health Claims“(= gesundheitsbezogene Angaben) zugelassen.

Bedauerlich auf der einen Seite – denn zahlreiche seriöse Arzneimittelhersteller bieten gut dokumentierte Produkte an, die sich zum Teil Jahrzehnte lang bewährt haben. Verständlich auf der anderen Seite – denn mit markigen Werbesprüchen und Namensgebungen werden Erwartungen geweckt, die nicht erfüllt werden können. Milchsäurebakterien sollen Stress, Migräne, oder gar Parkinson heilen. Das geht eindeutig zu weit!

Sommertheater 2017: Die wahlkämpfenden Parlamentarier von CDU, CSU, SPD, Linken und Grünen streiten z.Zt. darüber, ob homoöpathische Arzneimittel zukünftig in den Supermarkt wandern sollen.

Lesen Sie weiter auf der Website des Anwenderbündnisses zum Erhalt homöopathischer Arzneimittel AEHA

Pressemitteilung der Kooperation deutscher Tierheilpraktiker Verbände e.V.

Kooperation deutscher Tierheilpraktiker Verbände e.V.Die Kooperation deutscher Tierheilpraktiker-Verbände e. V. nimmt erfreut zur Kenntnis, dass die Bundesregierung die Verordnung vertieft prüfen wird. Darin liegt  eine Chance, unsere Vorstellungen und Anliegen in die Beratungen einfließen zu lassen. Die Kooperation zeigt sich erfreut über die Aussage der Bundesregierung, dass diese die therapeutische Vielfalt der Tierheilkunde begrüßt und Tierhalter den Nutzen aus dieser Verfügbarkeit ziehen können sollen. Positiv beurteilen wir die Feststellung, dass Tierheilpraktiker auch weiterhin im Rahmen der derzeitigen rechtlichen Möglichkeiten ihren Beruf ausüben können sollen.